Darunter sind die zwei Türme, traditionelles Wahrzeichen der Stadt,
die Basilika San Petronio mit ihrer unvollendeten Fassade und Palazzo
Re Enzo, so genannt nach dem Sohn Kaisers Friedrichs II., der 1249 von
den Bologneser gefangen genommen wurde und hier bis zu seinem Tod 1272
ein "goldenes Exil" verbrachte.
Seit
dem 16. Jahrhundert gehörte Bologna dem Kirchenstaat: es war die
zweitwichtigste Stadt nach Rom und behielt immer eine ziemlich große
Autonomie. Im 17. und 18. Jahrhundert war die Bauentwicklung der Stadt
sehr stark, vor allem ausserhalb der Stadtmauern. Mitte des 18. Jhs
wurde der Arkadenweg nach San Luca
gebaut.
Bologna
ist auch die Stadt von bedeutenden Malern, wie z.B. die Brüder
Carracci, Guido Reni und, im 20. Jahrhundert, Giorgio Morandi, dessen
berühmte Stillleben im Museum Morandi innerhalb des Kommunalpalastes
zu sehen sind.