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Dozza
- im Zeichen von Caterina Sforza
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Als
1499 Cesare Borgia, Sohn des Papstes Alexander VI. und Bruder von Lucrezia,
die Romagna erobern wollte, um sich einen eigenen Staat zu bilden, musste
er gegen Caterina Sforza, Gräfin von Imola und Forlì, kämpfen.
Caterina war eine starke Frau, ihre Energie konnte aber gegen den furchterregenden
Ruf von Cesare Borgia nichts: die Stadt Imola ergab sich dem Borgia,
ohne zu kämpfen. Das Schloss kapitulierte kurz danach.
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Nach der Kapitulation von Imola, ergaben sich auch alle Schlösser
der Umgebung dem Borgia. Alle ausser dem Schloss von Dozza, dessen Burgvogt
Gabriele del Pica hartnäckigen Widerstand leistete. Am Ende musste
er aber auch kapitulieren, und Caterina wurde nach dem Fall von Forlì
festgenommen und nach Rom gebracht. Hier blieb sie anderthalb Jahre
im Gefängnis Castel S. Angelo, bevor sie wieder frei gelassen wurde
und in Florenz die letzten Jahre ihres Lebens verbrachte, immer mit
der Hoffnung, mal wieder in die Romagna als Gräfin zurückzukehren.
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Das
Schloss Dozza, 1250 gebaut, ist noch perfekt erhalten, und mit ihm das
ganze Dorf innerhalb der im Jahre 1087 errichteten Stadtmauer. Der intakte
Stadtkern bietet die einmalige Ansicht eines typischen mittelalterlichen
Dorfes, aber mit einer Besonderheit: in Dozza findet nämlich jedes
zweite Jahr die "Biennale del Muro Dipinto". Künstler
aus der ganzen Welt treffen sich hier und malen ihre Werke auf den Häuserwänden.
Die Häuser bieten so einen bizarren Anblick.
Im
Keller des Schlosses befindet sich die "Enoteca Regionale dell'Emilia
Romagna", wo man die typischen Weine aus der Region verkosten und
kaufen kann: eine stimmungsvolle Kulisse für die historischen Spezialitäten
der Region.
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